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„Ist das denn auch nachhaltig?“

Eines der großen Themen, das sich mittlerweile – zum Glück – durch unser gesamtes Leben zieht, ist die Nachhaltigkeit. Wir verwenden das Wort „nachhaltig“ in allen möglichen Zusammenhängen. Es kommt uns in vielen Diskussionen unter, und – seien wir mal ehrlich – in manchen Zusammenhängen wissen wir gar nicht so recht, warum. Deshalb nehmen wir diesen Begriff heute einmal genauer unter die Lupe und schauen mal, welche unserer Marken die Sache mit der Nachhaltigkeit schon perfekt umsetzt.

 

„Nachhaltig“ – ein Wort mit langer Tradition

Kennen Sie Hans Carl von Carlowitz? Nein? Kein Problem, wir kannten ihn bis vor Kurzem auch nicht! Doch in Bezug auf Nachhaltigkeit gilt er als der absolute Vorreiter: Denn eben dieser war Oberberghauptmann für das Erzgebirge und damit zuständig für die Holzversorgung des kursächsischen Berg- und Hüttenwesens. Im Jahre 1713 veröffentlichte Carlowitz ein Buch. Darin verwendete er für die langfristige, verantwortungsbewusste Nutzung der Ressource Holz einen neuen Begriff: die Nachhaltigkeit.

Heute verbinden wir damit natürlich weitaus mehr als den Rohstoff Holz: Keine Armut, kein Hunger, gute Gesundheitsversorgung, hochwertige Bildung, Frieden und Gerechtigkeit – und das ist nur ein kleiner Auszug aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN. Wie wir das alle zusammen erreichen? Diese Unternehmen machen es uns vor:

 

Lind DNA setzt auf Recycling

Auch das Wort „recyclen“ hat sich in unserem Sprachgebrauch eingebürgert. Dass wir so ziemlich alles wiederverwerten können, zeigt uns unsere Marke Lind DNA. Denn eine wiederkehrende Besonderheit in deren Designs stellt die Verwendung von OEKO-TEX-zertifiziertem Recyclingleder dar. Hergestellt wird dieses aus überschüssigem, pflanzlich gegerbtem Kernleder aus der Mode- und Möbelbranche. In kleine Stücke geteilt und mit Naturkautschuk zusammengepresst: Fertig ist der Grundstoff für wunderschöne Platzsets und andere stylische Accessoires – bestehend aus 80% Kernleder und 20% Naturkautschuk.

 

Globale, transparente Lieferkette – ein wichtiges Stichwort für Skagerak

„Wir befürworten Transparenz bei der Produktion und Beschaffung von Materialien in der Designindustrie und ermutigen alle, mehr darüber nachzudenken, wo ihre Produkte hergestellt werden, woraus sie hergestellt werden und nicht zuletzt unter welchen Umständen.“ Dieser aussagekräftige Satz steht auf der Website von Skagerak direkt unter einer interaktiven Weltkarte. Hier kann der Besucher selbst auf diverse Rohstoffe klicken und erkennen, wo diese für die Herstellung der Möbel von Skagerak stammen. 2016 hat sich das Unternehmen zudem der B-Corp-Bewegung angeschlossen. Bei sogenannten B-Corps handelt es sich um zertifizierte Unternehmen, die die höchsten Standards für soziale und ökologische Leistung, Rechenschaftspflicht und Transparenz erfüllen müssen.

 

Dopper tut alles für einen sauberen Ozean!

„Eine Dopperflasche verhindert, dass 40 Einwegplastikflaschen in unsere Ozeane gelangen.“ Das ist doch mal eine Aussage! Und aktuell teilt uns Dopper auf seiner Website auch diese eindrucksvolle Zahl mit: 125 Millionen Kilogramm. Darunter steht: „Dopper möchte dafür sorgen, dass diese Menge an Plastik gar nicht erst in unsere Ozeane gelangt.“ Ein eindrucksvolles Ziel! Doch Dopper verkauft nicht nur nachhaltige Trinkflaschen! Dopper möchte, dass jeder einzelne von uns versteht, was die PET-Flaschen für unsere Welt bedeuten: Pro Minute kaufen wir Menschen weltweit 1 Million Einweg-Wasserflaschen. Und damit wir uns auch wirklich vorstellen können, wie viele Flaschen das sind, hat Dopper die Brooklyn Bridge in New York aus Tausenden von Einweg-Plastikflaschen nachgebaut – ein Mahnmal und gleichzeitig ein Schritt in eine irgendwann hoffentlich gänzlich plastikfreie Welt!

 

Doch nicht nur Lind DNA, Skagerak und Dopper sind wunderbare Vorbilder, was unsere Branche anbelangt. Zum Glück gibt es noch einige mehr Unternehmen wie Applicata oder String Furniture, die sich ebenfalls der Nachhaltigkeit verschrieben haben – und wir sind stolz darauf, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Denn damit können wir guten Gewissens betonen: „Ja, das ist nachhaltig!“

 

Für unsere Umwelt!

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